Passwortheld

Passwort-Manager in Essen

Passwort-Manager in Essen: Zugänge für Praxis, Handel und Energie

Vier von fünf Niederlassungen im Gesundheits- und Sozialwesen der Stadt beschäftigen Personal. Die IHK rät, Passwörter für den Notfall griffbereit zu halten. So ordnen Sie das, ohne Bankzugänge weiterzugeben.

Stand: 14.10.2026 · Marcel Schönfelder, Schönfelder EDV

Gesundheit, Handel und Energie in der Statistik der Stadt

Am 30. Juni 2024 zählte das städtische Amt für Statistik 270.597 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze in der Stadt. Fast jede fünfte Stelle, genau 50.245, entfiel auf das Gesundheits- und Sozialwesen. Der Handel samt Kfz-Reparatur kam auf 33.110 Stellen, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleister auf 32.533, die Energieversorgung auf 8.805.

Im Unternehmensregister 2023 von IT.NRW stehen 22.634 Niederlassungen, davon hatten 8.787 keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, bei den freiberuflichen und technischen Büros war es mit 1.964 von 3.764 gut die Hälfte. Im Gesundheits- und Sozialwesen beschäftigen dagegen vier von fünf Niederlassungen Personal (1.543 von 1.938).

Energiewirtschaft: 81 Niederlassungen, über 5.000 Stellen

Die EWG Essener Wirtschaftsförderung zählt auf ihrer Website, ohne Stand, 250 Unternehmen und Institutionen zur Energiewirtschaft der Stadt. Die amtliche Statistik ist enger gefasst: Im Unternehmensregister 2023 stehen für die Energieversorgung 81 Niederlassungen. Die 35 davon mit Personal beschäftigten im Jahresdurchschnitt 2022 zusammen 5.304 Menschen, im Schnitt rund 150.

Welche Portale ein Elektrobetrieb für Netzanschlüsse und das Anlagenregister braucht, beschreibt die Seite für Elektrobetriebe. Legt ein Auftraggeber jedem Monteur einen eigenen Benutzer an, bleibt diese Anmeldung beim Monteur.

Der Notfallkoffer der IHK und die Bankzugänge

Für den Ausfall der Inhaberin rät die Industrie- und Handelskammer für Essen, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen zu einem Notfallkoffer. Hinein gehören nach ihrer Liste eine Vertretungsregelung, Vollmachten für Geschäfte, Bank und Post, die wichtigsten Verträge und auch Zugangscodes und Passwörter, etwa für die Bank oder die EDV.

Bei der Bank führt die Vollmacht weiter als ein Passwort, denn die Bedingungen der Banken verbieten es, PIN und TAN weiterzugeben. Wer im Ernstfall Zahlungen freigeben soll, bekommt vorher einen eigenen Zugang mit Vollmacht (siehe Onlinebanking für Mitarbeiter). Die übrigen Zugänge liegen im Tresor, wo die Inhaberin als Eigentümerin der Organisation der Vertrauensperson einen Notfallzugang einräumt. Im Koffer steht dann nur, unter welcher Adresse der Tresor läuft und wer diesen Zugang hat. Mehr dazu unter IT-Notfallplan: Zugänge.

IT-Sicherheitstag im Dezember, Beratung der Handwerkskammer

Auf ihrer Startseite verweist die IHK auf den IT-Sicherheitstag NRW am 8. Dezember 2026 im Landschaftspark Duisburg-Nord. Die Kammern im Land richten ihn mit DIGITAL.SICHER.NRW für kleine und mittlere Unternehmen aus, die Teilnahme ist kostenfrei. Ein Vortrag gilt der IT-Notfallplanung. Was das Land sonst anbietet, steht auf der Seite für Nordrhein-Westfalen.

Für das Handwerk ist die Handwerkskammer Düsseldorf zuständig. Zum 31. Dezember 2024 führte sie im Stadtgebiet 5.559 Betriebe mit 2.076 Auszubildenden. Zu IT-Sicherheit und Datenschutz berät ihre Beratungsstelle für Innovation und Technologie.

Praxen und Geschäfte: was geteilt wird und was bei einer Person bleibt

Zum Gesundheits- und Sozialwesen zählt die Statistik auch die Arzt- und Zahnarztpraxen, in denen Empfang und Abrechnung dieselben Portale nutzen. Was dort geteilt wird und warum Heilberufsausweis und PIN bei der Ärztin bleiben, steht auf den Seiten für Arztpraxen und Zahnarztpraxen in der Stadt.

Der Handel stellt im Unternehmensregister mit 4.070 die meisten Niederlassungen. Dazu kamen am 30. Juni 2025 laut Minijob-Zentrale 7.691 gewerbliche Minijobs im Handel. Jede Aushilfe bekommt ein eigenes Konto ohne Aufpreis mit der Rolle Benutzer. Am letzten Tag sperrt es die Inhaberin oder wer sonst Administrator der Organisation ist, siehe Einzelhandel. Kanzleien finden ihre Kammerregeln auf den Seiten für Anwälte und Steuerberater in der Stadt.

Beispiel: ein Büro für Energiebeschaffung

Ein erfundener Fall aus dem Energiehandel, den die EWG ausdrücklich zur Energiewirtschaft der Stadt zählt: Eine GmbH kauft Strom und Gas für gut 60 mittelständische Gewerbekunden ein. Im Büro arbeiten die Geschäftsführerin, ein Prokurist, drei Analystinnen, eine Sachbearbeiterin für die Abrechnung und ein Werkstudent. Bei Ausschreibungen hilft ein freier Berater. Bisher lagen die Zugänge in einer Tabelle auf dem Laufwerk.

SammlungZugängeWer Zugriff hat
KundenKundenportale der Netzbetreiber mit den Lastgängen, je Kunde ein Eintrag mit der Vollmacht als AnhangAnalystinnen, Prokurist
AusschreibungenVergabeplattformen, Dashboard des MarktdatendienstesAnalystinnen, freier Berater, Werkstudent nur lesend
AbrechnungRechnungsportale der Lieferanten, BuchhaltungsprogrammSachbearbeiterin, Prokurist
GeschäftsführungDomain, Versicherungen, Belegportal der SteuerkanzleiGeschäftsführerin

Der freie Berater hat ein eigenes Konto mit der Rolle Benutzer und sieht nur die Ausschreibungen. Den Schlüssel, mit dem das Analyseprogramm die Marktdaten abruft, hinterlegt das Team im Programm selbst, im Tresor liegt die Anmeldung am Dashboard, über das er sich erneuern lässt. Bankzugänge stehen in keiner Sammlung, Geschäftsführerin und Prokurist haben bei der Bank jeweils einen eigenen.

Die Geschäftsführerin ist Eigentümerin der Organisation im Tresor, sieht damit alle Sammlungen und hat dem Prokuristen den Notfallzugang eingeräumt. Nach Ablauf der vereinbarten Wartezeit kann er ihr Konto übernehmen. Damit hat er ihre Rolle als Eigentümer, kommt an alle Sammlungen und kann wie sie Konten der Mitarbeiter wiederherstellen. Sie hat ihn gewählt, weil er die Firma als Prokurist ohnehin vertritt und mit diesen Zugängen arbeiten darf. Mehr unter Passwörter im Team teilen und Notfallzugriff auf Firmenpasswörter.

Ihr Server, gewartet per Fernwartung aus Dresden

Ihre Firma mietet einen kleinen Server bei netcup auf den eigenen Namen, ab 3,69 € im Monat inkl. MwSt., und zahlt ihn direkt dort. Schönfelder EDV in Dresden richtet den Tresor ein und hält ihn aktuell. Das kostet 16,99 € im Monat inkl. MwSt. bei 12 Monaten Mindestlaufzeit, ohne Kosten pro Nutzer, und gilt nur für Unternehmer. Eine tägliche Sicherung gibt es mit dem Backup-Paket für 7,99 € im Monat inkl. MwSt., ohne das Paket sichern wir den Tresor nicht. Hilfe im Alltag rechnen wir nach Aufwand ab, 74,99 € je Stunde inkl. MwSt. Ob das für Ihren Betrieb passt, klären wir im kostenlosen Erstgespräch (15 Minuten) am Telefon oder per Video.

Anlaufstellen für Firmen in Essen

Datenschutz-Aufsicht für FirmenLandesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen
Polizei bei Cyberangriffen auf FirmenZentrale Ansprechstelle Cybercrime im Cybercrime-Kompetenzzentrum des LKA NRW
IHKIHK zu Essen (Essen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen)
HandwerkskammerHandwerkskammer Düsseldorf
Einwohner574.682 (31.12.2024, IT.NRW)
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte270.597 am Arbeitsort (30.06.2024)
Handwerksbetriebe in der Stadt5.559 (31.12.2024)

Wir betreuen Firmen in Essen per Fernwartung aus Dresden. Einrichtung, Updates und Abstimmung laufen über das Internet, das kostenlose Erstgespräch am Telefon oder per Video.

Quellen: Stadt Essen, Amt für Statistik, Stadtforschung und Wahlen: Arbeitsmarkt in Essen 2/2026 (PDF); Stadt Essen, Handbuch Wirtschaft: Beschäftigte und Betriebe 2024 (PDF); IHK zu Essen: Notfallkoffer für Ihr Unternehmen; IHK NRW: IT-Sicherheitstag NRW 2026; Handwerkskammer Düsseldorf: Zahlen, Daten, Fakten. Stand: 14.10.2026.

Passwortheld: der Firmentresor auf Ihrem eigenen Server

Sie mieten einen kleinen Server bei netcup auf den Namen Ihrer Firma. Wir richten darauf den Tresor ein, halten ihn aktuell und achten darauf, dass er erreichbar bleibt.

Wartung durch Schönfelder EDV

16,99 € pro Monat

inkl. MwSt. · fester Preis, keine Kosten pro Nutzer · 12 Monate Mindestlaufzeit, danach mit einem Monat Frist kündbar · dazu die Servermiete bei netcup ab 3,69 € im Monat

Kostenloses Erstgespräch (15 Minuten)

Nur für Unternehmer. Es gelten die AGB. Preis im Einzelnen

Im Preis sind Einrichtung, Updates und die laufende Prüfung von Erreichbarkeit und Zertifikat. Die tägliche Sicherung gibt es als Zusatzpaket für 7,99 € im Monat inkl. MwSt. Ohne Backup-Paket sichern wir den Tresor nicht. Sie sichern dann selbst, mindestens einmal wöchentlich, außerhalb des Servers. Hilfe im Alltag rechnen wir nach Aufwand ab: 74,99 € je Stunde inkl. MwSt., je angefangener Viertelstunde.

Häufige Fragen

Was schreiben wir zum Tresor in den Notfallkoffer, den die IHK empfiehlt?

Die Adresse Ihres Tresors, den Namen der Person mit Notfallzugang und dass Schönfelder EDV den Server technisch betreut. Passwörter und Master-Passwort gehören nicht auf das Blatt, sie bleiben im Tresor und sind dort auf dem aktuellen Stand.

Ein Kunde hat uns eine Vollmacht für sein Portal beim Netzbetreiber gegeben. Wo legen wir sie ab?

Als Dateianhang am Eintrag des Kunden in der passenden Sammlung. Dann sehen alle, die mit dem Zugang arbeiten, auch die Vollmacht dazu. Wie viel Platz für Anhänge da ist, hängt vom Server ab.

Unser freier Berater arbeitet auch für andere Firmen. Was sieht er bei uns?

Mit der Rolle Benutzer nur die Sammlung, die Sie ihm freigeben. Er bekommt ein eigenes Konto, die Einladung gilt fünf Tage, und vor dem ersten Zugriff richtet er seinen zweiten Faktor ein. Endet der Auftrag, sperren Sie sein Konto.

Lohnt sich der Tresor für eine Selbständige ohne Angestellte?

Meist kaum. Der Tresor bringt vor allem dann etwas, wenn mehrere Personen dieselben Zugänge brauchen oder eine Vertretung geregelt werden soll. Die Wartung kostet 16,99 € monatlich inkl. MwSt. (Mindestlaufzeit 12 Monate), plus die Servermiete, die bei netcup ab 3,69 € im Monat inkl. MwSt. beginnt. Das Angebot gilt nur für Unternehmer.

Können wir den Tresor auch ohne App im Browser öffnen?

Ja, über die Weboberfläche unter Ihrer eigenen Adresse, zum Beispiel tresor.ihre-firma.de. Bequemer im Alltag sind die kostenlosen Bitwarden® Apps, die es für Windows, macOS, Linux, iPhone und Android gibt, und die Erweiterungen für die gängigen Browser.