45.000 Beschäftigte mehr seit 2015, am stärksten gewachsen ist die IT
Am 31. Dezember 2024 hatten 267.991 Menschen ihren sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz in der Stadt. Neun Jahre zuvor waren es 222.648. Die Dortmunder Statistik schlüsselt diese Zahlen der Bundesagentur für Arbeit nach Wirtschaftsabschnitten auf:
| Wirtschaftsabschnitt | Ende 2015 | Ende 2024 |
|---|---|---|
| Gesundheits- und Sozialwesen | 35.506 | 45.969 |
| Handel | 31.001 | 34.157 |
| Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen | 16.729 | 24.106 |
| Verkehr und Lagerei | 15.774 | 19.492 |
| Information und Kommunikation | 9.045 | 14.219 |
| Finanz- und Versicherungsdienstleistungen | 10.808 | 11.675 |
Information und Kommunikation hat um 57 Prozent zugelegt, kein anderer Abschnitt der Tabelle wuchs so schnell. In Informatikberufen, gleich in welcher Branche, arbeiteten Ende 2024 genau 13.153 Menschen, gut ein Viertel mehr als Ende 2020. Verkehr und Lagerei kam auf ein Plus von knapp 24 Prozent. Im verarbeitenden Gewerbe arbeiteten dagegen gut 1.000 Menschen weniger als 2015.
Was IHK und Handwerkskammer zur IT-Sicherheit anbieten
Die IHK zu Dortmund in der Märkischen Straße ist für die Stadt, Hamm und den Kreis Unna zuständig. Auf ihrer Seite zu Cyber Security zählt sie den unachtsamen Umgang mit Passwörtern zu den Risiken. Sie verweist dort auf die NIS-2-Betroffenheitsprüfung des BSI, auf die Transferstelle Cybersicherheit im Mittelstand und auf das Förderprogramm MID-Digitale Sicherheit des Landes.
Die Richtlinie dieses Programms gilt vom 1. Januar 2026 bis Ende 2029. Das Land zahlt die Hälfte der förderfähigen Ausgaben für Fremdleistungen, höchstens 15.000 Euro, vergeben per monatlichem Losverfahren. Beim Schwerpunkt Schulung nennt die Richtlinie unsichere Passwörter ausdrücklich. Den alleinigen Abschluss von Wartungsverträgen schließt die Richtlinie aus. Die übrigen Stellen des Landes stehen auf der Seite für Nordrhein-Westfalen.
Zur Handwerkskammer in der Ardeystraße gehörten Ende 2025 im ganzen Kammerbezirk 20.631 Betriebe, 4.471 davon im Stadtgebiet. Unter Cyber-Sicherheit nennt die Kammer einen IT-Sicherheitscheck, Datensicherung mit Notfallplanung und Schulungen für Mitarbeitende, unter anderem zur sicheren Nutzung von Passwörtern. Außerdem ist sie Kooperationspartner des Marktplatzes IT-Sicherheit der Westfälischen Hochschule, mit Awareness-Schulungen und Listen von Dienstleistern für den IT-Notfall.
Ihre Akademie bietet das zweistündige Seminar Datensicherheit und Cyberangriffe für Betriebsinhaber an, mit einer Checkliste für den eigenen Betrieb und den Meldepflichten nach einer Datenpanne. Im Kalender steht derzeit nur ein Eintrag für den 24. September 2027 mit Interessentenliste (Stand 15. Oktober 2026).
Zugänge in Logistik, IT-Firmen und Handwerk
In der Logistik wechseln Schichten, und die Nachtschicht kann niemanden fragen. Frachtbörse, Telematik und Mautkonto braucht jede Schicht, ihre Fahrerkarte behält dagegen jede Fahrerin für sich. Wie eine Spedition das trennt, steht auf der Seite für Spedition und Logistik.
IT-Firmen verwalten Zugänge ihrer Kunden: Fernwartung, VPN, Testkonten. Schlüssel, die eine Anwendung im Betrieb braucht, liegen in deren eigener Geheimnisverwaltung, im Tresor nur die Anmeldung der Menschen daran. Mehr auf der Seite für Softwareentwickler.
Im Handwerk sind es Herstellerportale, Großhändlerkonten und Zugänge zu Anlagen von Kunden, die Monteure unterwegs brauchen. Diese Betriebe beschreibt die Seite für Handwerksbetriebe.
Beispiel: ein Torbaubetrieb, der Logistikhallen wartet
Ein erfundener Fall: Ein Meisterbetrieb für Tore und Verladetechnik hat zwölf Leute, den Inhaber, eine Meisterin als Betriebsleiterin, zwei Kräfte im Büro, sieben Monteure und einen Auszubildenden. Fast alle Kunden betreiben Lagerhallen. Die Wartungsaufträge kommen über die Portale ihrer Gebäudeverwaltungen, und viele Torsteuerungen lassen sich aus der Ferne auslesen. Die Codes dafür standen bisher in einer Messenger-Gruppe der Monteure. Als einer von ihnen den Betrieb verließ, wusste niemand, welche Zugänge er kannte.
| Sammlung | Zugänge | Wer Zugriff hat |
|---|---|---|
| Kundenanlagen | Fernzugriff auf Torsteuerungen, unter der Kundennummer statt mit dem Namen der Halle | Monteure, Betriebsleiterin |
| Aufträge | Auftragsportale der Gebäudeverwaltungen, Ersatzteilportale der Hersteller | Büro, Betriebsleiterin |
| Werkstatt | WLAN der Werkstatt, Prüfsoftware für die Torsteuerungen | alle, auch der Auszubildende |
| Inhaber | Domain, Versicherungen, Leasingportal der Montagewagen | Inhaber, die Betriebsleiterin als Administratorin |
Jeder Monteur meldet sich auf seinem Diensthandy mit eigenem Konto an und hat im Tresor die Rolle Benutzer, sieht also nur die ihm zugewiesenen Sammlungen. Die Betriebsleiterin ist Administratorin der Organisation. Damit kommt sie über die Verwaltungsansicht an alle Sammlungen, auch an die des Inhabers, und deshalb hat nur sie diese Rolle. Der Inhaber sieht als Eigentümer ebenfalls alle Sammlungen. Geht ein Monteur, sperrt sie sein Konto, sieht im Tresor, welche Sammlungen er öffnen konnte, und ändert diese Passwörter. Die übrigen Schritte nennt die Checkliste, wenn ein Mitarbeiter geht. Das Onlinebanking steht in keiner Sammlung. Der Inhaber und das Büro haben bei der Bank eigene Zugänge, wie es der Ratgeber Onlinebanking für Mitarbeiter erklärt.
Der Inhaber ist Eigentümer der Organisation und hat der Meisterin zusätzlich den Notfallzugang eingeräumt. Fällt er länger aus, übernimmt sie nach der vereinbarten Wartezeit sein Konto mit der Eigentümerrolle und kommt dann auch an seinen persönlichen Tresor. Als Betriebsleiterin darf sie mit allen diesen Zugängen arbeiten. Wie das abläuft, legen wir bei der Einrichtung fest, Hintergründe stehen im Ratgeber Notfallzugriff auf Firmenpasswörter.
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Ihre Firma mietet den Server bei netcup auf eigenen Namen, ab 3,69 € im Monat inkl. MwSt., und zahlt ihn direkt dort. Schönfelder EDV richtet den Tresor per Fernwartung ein und hält ihn aktuell, für 16,99 € im Monat inkl. MwSt. bei 12 Monaten Mindestlaufzeit, ohne Kosten pro Nutzer. Das Angebot gilt nur für Unternehmer. Gesichert wird der Tresor nur mit dem Backup-Paket für 7,99 € im Monat inkl. MwSt., ohne das Paket sichern wir nicht. Support ist nicht im Preis, Hilfe im Alltag rechnen wir nach Aufwand ab. Ob sich das für Ihren Betrieb lohnt, besprechen wir in einem kostenlosen Erstgespräch (15 Minuten) am Telefon oder per Video.
Anlaufstellen für Firmen in Dortmund
| Datenschutz-Aufsicht für Firmen | Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen |
|---|---|
| Polizei bei Cyberangriffen auf Firmen | Zentrale Ansprechstelle Cybercrime im Cybercrime-Kompetenzzentrum des LKA NRW |
| Einwohner | 603.462 (31.12.2024, IT.NRW) |
| IHK | IHK zu Dortmund |
| Handwerkskammer | Handwerkskammer Dortmund |
| Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte | 267.991 am Arbeitsort (31.12.2024) |
| Handwerksbetriebe in der Stadt | 4.471 (Ende 2025) |
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Quellen: IT.NRW: Kommunalprofil Dortmund (PDF); Dortmunder Statistik: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte nach Wirtschaftsabschnitten (PDF); Handwerkskammer Dortmund: Zahlen, Daten, Fakten 2025 (PDF); Handwerkskammer Dortmund: Datenschutz und IT-Sicherheit; Ministerialblatt NRW: Richtlinie MID-Digitale Sicherheit (PDF). Stand: 14.10.2026.