Passwortheld

Hausverwaltungen in Nürnberg

Passwort-Manager für Hausverwaltungen in Nürnberg: nach Auftraggeber

Private Eigentümer sind laut Stadt die mit Abstand größte Gruppe unter den Vermietern, vom Einzelvermieter bis zur Gemeinschaft. Wer viele solcher Aufträge betreut, ordnet die Zugänge im Tresor nach Auftraggeber und findet sie beim Verwalterwechsel sofort.

Stand: 14.10.2026 · Marcel Schönfelder, Schönfelder EDV

300.080 Wohnungen und 1,6 Prozent marktaktiver Leerstand

Die Wohnungsmarktbeobachtung 2025 der Stadt (Datenstand 31.12.2024) zählt 300.080 Wohnungen. Die meisten liegen in Mehrfamilienhäusern, ein erheblicher Teil stammt aus der Zeit zwischen Kriegsende und den 1980er-Jahren. Marktaktiv leer standen beim Zensus 2022 nur 1,6 Prozent, rund 4.600 Wohnungen, während der Bericht 2 bis 3 Prozent als übliche Reserve für Umzüge nennt.

Vermietet werden die Wohnungen vor allem von privaten Eigentümern, dazu zählt der Bericht Einzeleigentümer ebenso wie Gemeinschaften von Wohnungseigentümern. Rund ein Fünftel der Mietwohnungen bewirtschaften gemeinwohlorientierte Vermieter, vor allem das kommunale Wohnungsunternehmen und die Genossenschaften. Die größte Gruppe möglicher Auftraggeber einer Hausverwaltung sind damit Privatleute: die Eigentümergemeinschaft eines Mehrfamilienhauses, aber auch der Vermieter mit zwei Wohnungen, der nur die Mietverwaltung abgibt.

Sammlungen nach Auftraggeber statt nach Mitarbeiter

Verwaltet ein Büro Gemeinschaften und einzelne Mietwohnungen nebeneinander, ordnen Sie die Zugänge im Tresor nach Auftraggeber. Jede Gemeinschaft bekommt ihre Sammlung, jeder Eigentümer der Mietverwaltung ebenfalls, auch wenn darin nur drei Einträge stehen: Messdienst, Versorger, das Inserat für die nächste Neuvermietung. Zugangsdaten zu Konten des Eigentümers bei Ämtern und Banken, etwa sein Servicekonto oder sein Bankzugang, gehören nicht hinein, auch nicht in eine Sammlung nur für den Inhaber. Wo das Amt oder die Bank es vorsieht, arbeitet die Verwaltung mit einem eigenen Konto und einer Vollmacht des Eigentümers. Wer eine Gemeinschaft betreut, bekommt Bearbeitungsrechte für deren Sammlung, die Kollegin aus der Mietverwaltung sieht sie nicht.

Neue Portalkonten für einen Auftraggeber legen Sie mit einer Funktionsadresse des Büros an, nicht mit der persönlichen Adresse einer Sachbearbeiterin. In die Notiz des Eintrags gehört, für wen das Konto läuft, seit wann und wer im Büro es angelegt hat. Geht die Sachbearbeiterin, kommen Rechnungen und Links zum Zurücksetzen von Passwörtern weiter im Büro an.

Endet ein Auftrag, sehen Sie in der Sammlung auf einen Blick, welche Zugänge zu diesem Haus oder dieser Wohnung gehören. Was der Nachfolger braucht, schicken Sie ihm als sicheren Link mit Ablaufdatum und begrenzter Zahl von Abrufen, er braucht dafür kein eigenes Konto. Danach ändert die neue Verwaltung die Passwörter, und Sie löschen die Sammlung. Hausgeld- und Mietkonten gehören in keine Sammlung, für Zahlungen nutzt jeder Berechtigte einen eigenen Zugang der Bank, dazu mehr im Ratgeber Onlinebanking mit Mitarbeitern.

Erlaubnis aus München, Prüfung bei der IHK in Mittelfranken

Wer gewerbsmäßig Wohnungen verwaltet, braucht eine Erlaubnis nach § 34c GewO. Zuständig ist für ganz Bayern die IHK für München und Oberbayern, also auch für ein Büro in Nürnberg. Die IHK Nürnberg für Mittelfranken nimmt dagegen seit September 2022 die Prüfung zum zertifizierten Verwalter nach § 26a WEG ab. Sie bietet die Prüfung mehrmals im Jahr an, schriftlicher und praktischer Teil kosten laut Anmeldeformular für 2026 zusammen 369,50 Euro.

Laut IHK ist das Zertifikat keine Voraussetzung für die Erlaubnis und ersetzt die gesetzliche Weiterbildung nicht. Gemeint sind mit der Prüfung Personen, die Eigentümerversammlungen leiten oder außerhalb einer Versammlung als Verwalter entscheiden. Hausmeister nennt die IHK als nicht betroffen, ebenso Führungskräfte, die nur Leitungsaufgaben haben. Dieselbe Linie können Sie bei den Rechten im Tresor ziehen: Wer Versammlungen leitet, bearbeitet die Sammlungen seiner Gemeinschaften, der Hausmeister liest nur die technischen Zugänge der Häuser, in denen er arbeitet.

Beispiel: ein Familienbüro mit Mietverwaltung für private Vermieter

Ein erfundener Fall: ein Einzelunternehmer als Inhaber, seine Tochter als Geprüfte Immobilienfachwirtin, die die Versammlungen leitet, zwei Sachbearbeiterinnen, ein angestellter Hausmeister und eine freie Buchhalterin. Das Büro verwaltet 14 Gemeinschaften und betreut für 23 private Eigentümer die Mietverwaltung. Als eine Gemeinschaft zu einem anderen Verwalter wechselte, wusste niemand, welche Portale noch auf die Mailadresse des Büros liefen.

Heute hat jede Gemeinschaft und jeder Eigentümer eine eigene Sammlung. Die Tochter bearbeitet alle 14 Gemeinschaften, die Sachbearbeiterinnen die Mietverwaltung. Der Hausmeister liest „Haustechnik“ mit den Fernzugängen zu den Heizungsanlagen, die freie Buchhalterin hat ein eigenes Konto nur für „Buchhaltung“, ohne Aufpreis.

Der Inhaber ist Eigentümer der Organisation und allen Sammlungen zugewiesen, dazu „Geschäftsführung“ mit Versicherungen und dem Erlaubnisbescheid. Den Notfallzugang hat er seiner Tochter eingeräumt. Übernimmt sie sein Konto, hat sie danach seine Eigentümerrolle. Sie sieht alle Sammlungen, die ihm zugewiesen sind, also auch die Mietverwaltung und „Geschäftsführung“, und darf Konten der Mitarbeiter wiederherstellen. Den Ablauf legen wir bei der Einrichtung fest, Hintergründe stehen im Ratgeber Notfallzugriff auf Firmenpasswörter.

Welche Zugänge zu einem verwalteten Haus gehören, listet die Branchenseite Passwort-Manager für Hausverwaltungen, wie Sie geteilte Adressen wie info@ oder vermietung@ ordnen, der Ratgeber Passwort für ein gemeinsames Postfach. Zum Angebot gehört ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung, Ihre Passwörter können wir nicht lesen. Wohin ein Büro eine Datenpanne meldet, steht auf der Seite Passwort-Manager für Firmen in Bayern. Ob der Zuschnitt zu Ihrem Bestand passt, klären wir im kostenlosen Erstgespräch (15 Minuten) am Telefon oder per Video.

Anlaufstellen für Hausverwaltungen in Nürnberg

Datenschutz-Aufsicht für FirmenBayerisches Landesamt für Datenschutzaufsicht
Polizei bei Cyberangriffen auf FirmenZentrale Ansprechstelle Cybercrime (ZAC) des Bayerischen Landeskriminalamts
Erlaubnis nach § 34c GewOIHK für München und Oberbayern (für ganz Bayern)
Prüfung zertifizierter VerwalterIHK Nürnberg für Mittelfranken
Wohnungen (31.12.2024)300.080
Marktaktiver Leerstand (Zensus 2022)1,6 %, rund 4.600 Wohnungen

Passwortheld kommt aus Dresden und arbeitet per Fernwartung. Für Firmen in Nürnberg heißt das: Niemand muss einen Termin im Büro freihalten, die Einrichtung läuft aus der Ferne, das Erstgespräch am Telefon oder per Video.

Quellen: Stadt Nürnberg: Wohnungsmarktbeobachtung 2025 (PDF, Datenstand 31.12.2024); IHK für München und Oberbayern: Erlaubnis nach § 34c GewO; IHK Nürnberg für Mittelfranken: Zertifizierte/r Verwalter/in (Prüfung nach § 26a WEG); Wohnungseigentumsgesetz, § 26a. Stand: 14.10.2026.

Passwortheld: der Firmentresor auf Ihrem eigenen Server

Sie mieten einen kleinen Server bei netcup auf den Namen Ihrer Firma. Wir richten darauf den Tresor ein, halten ihn aktuell und achten darauf, dass er erreichbar bleibt.

Wartung durch Schönfelder EDV

16,99 € pro Monat

inkl. MwSt. · fester Preis, keine Kosten pro Nutzer · 12 Monate Mindestlaufzeit, danach mit einem Monat Frist kündbar · dazu die Servermiete bei netcup ab 3,69 € im Monat

Kostenloses Erstgespräch (15 Minuten)

Nur für Unternehmer. Es gelten die AGB. Preis im Einzelnen

Im Preis sind Einrichtung, Updates und die laufende Prüfung von Erreichbarkeit und Zertifikat. Die tägliche Sicherung gibt es als Zusatzpaket für 7,99 € im Monat inkl. MwSt. Ohne Backup-Paket sichern wir den Tresor nicht. Sie sichern dann selbst, mindestens einmal wöchentlich, außerhalb des Servers. Hilfe im Alltag rechnen wir nach Aufwand ab: 74,99 € je Stunde inkl. MwSt., je angefangener Viertelstunde.

Häufige Fragen

Muss der neue Verwalter einer Gemeinschaft ein Konto in unserem Tresor bekommen?

Nein. Für die Übergabe genügt ein sicherer Link mit Text oder Datei, befristet und mit begrenzter Zahl von Abrufen. Der Schlüssel steckt nur im Link, ein zusätzliches Kennwort sagen Sie dem Empfänger am besten am Telefon.

Kann der Hausmeister die Zugänge auf seinem Diensthandy abrufen?

Ja, mit den kostenlosen Bitwarden® Apps für iPhone und Android. Er meldet sich mit eigenem Master-Passwort und zweitem Faktor an und sieht nur die Sammlungen, die Sie ihm freigeben. Verlässt er das Büro, sperren Sie sein Konto.

Was tun mit Portalkonten, die noch auf die Mailadresse einer früheren Mitarbeiterin laufen?

Stellen Sie im Portal die Anmeldeadresse auf eine Funktionsadresse des Büros um, vergeben Sie ein neues Passwort und tragen Sie es in die Sammlung des Auftraggebers ein. Welche Sammlungen die Mitarbeiterin sehen konnte, zeigt der Tresor.

Kostet eine Verwaltung mit vielen kleinen Aufträgen mehr?

Nein. Die Wartung kostet fest 16,99 € im Monat inkl. MwSt., unabhängig von Nutzern und Objekten, bei 12 Monaten Mindestlaufzeit. Hinzu kommt die Servermiete bei netcup ab 3,69 € im Monat inkl. MwSt. Mit dem Backup-Paket für 7,99 € im Monat inkl. MwSt. sichern wir täglich, ohne Paket gar nicht. Support berechnen wir nach Aufwand mit 74,99 € je Stunde inkl. MwSt., und das Angebot richtet sich nur an Unternehmer.