Gut ein Viertel der Stellen in Handel, Gastgewerbe, Verkehr und Lagerei
Am 31. Dezember 2024 hatten in Mönchengladbach 107.113 Menschen ihren sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz. Laut Kommunalprofil von IT.NRW entfielen 25,9 Prozent davon auf Handel, Gastgewerbe, Verkehr und Lagerei. Im Landesschnitt sind es 22,3 Prozent, in den Großstädten des Landes unter 500.000 Einwohnern 20,9 Prozent.
Eine Auswahl aus den Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zum 30. Juni 2025, aufbereitet von der Wirtschaftsförderung WFMG:
| Bereich | Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte |
|---|---|
| Gesundheits- und Sozialwesen | 21.204 |
| Einzelhandel | 9.638 |
| Verkehr und Lagerei | 7.973 |
| Großhandel | 5.628 |
| Maschinenbau | 4.868 |
| Textil und Bekleidung | 938 |
Die WFMG verweist auf die lange Tradition von Textil und Textilmaschinenbau. In Textil und Bekleidung zählt die Statistik heute keine tausend Stellen mehr. Größte Industriebranche ist laut Industriereport 2026 der IHK der Maschinenbau mit 4,6 Prozent aller Beschäftigten im Jahr 2025 (2015: 4,0 Prozent). In den Industriebetrieben ab 20 Beschäftigten stellte er 2024 laut IT.NRW 31 Prozent der Arbeitsplätze, landesweit 16,6 Prozent.
IHK Mittlerer Niederrhein: ein Check, der nach Zugängen fragt
Für Gewerbebetriebe ist die IHK Mittlerer Niederrhein zuständig. Sie hat ihren Hauptsitz in Krefeld, eine Geschäftsstelle in der Bismarckstraße 109 und nach eigenen Angaben rund 80.000 Unternehmen im Bezirk. Ihr CyberSecurityCheck ist ein kostenfreies Beratungsgespräch von rund 60 Minuten, im Betrieb oder digital. Es richtet sich an kleine und mittlere Firmen und behandelt acht Handlungsfelder, von Updates über Phishing bis zum Notfallplan. Eine der Fragen lautet, wie sicher die Zugänge und Passwörter des Betriebs sind.
Grundlage sind laut IHK Empfehlungen des BSI. Ein Tresor erfüllt keinen Punkt dieses Checks. Wer vorher aufschreibt, wer Mailserver, Router und Domain verwaltet, kann die Frage nach den Zugängen aber genau beantworten.
Für das Handwerk ist die Handwerkskammer Düsseldorf zuständig. Zum 31. Dezember 2024 zählte sie in der Stadt 3.603 Handwerksunternehmen mit 1.040 Auszubildenden. Zu IT-Sicherheit und Datenschutz berät ihre Beratungsstelle für Innovation und Technologie. Die Angebote des Landes stehen auf der Seite für Nordrhein-Westfalen.
Lager, Shop und Fernwartung: wer welche Anmeldung braucht
Logistik für fremde Shops
Die WFMG nennt die Stadt einen Knotenpunkt für Logistiker. Lagert ein Dienstleister für einen Online-Händler ein, bucht er Sendungen oft im Shop oder in der Warenwirtschaft des Auftraggebers. Diese Benutzer legt am besten der Auftraggeber für jede Person einzeln an, dann sperrt er sie auch selbst, wenn der Auftrag endet. In den Tresor des Lagers gehören die eigenen Konten: Paketdienste, Speditionsportale, Zeitfensterbuchung beim Empfänger. Mehr dazu auf den Seiten für Spedition und Logistik und für Onlinehändler.
Maschinen bei Kunden im Ausland
Die Industrie der Stadt machte 2025 laut IHK 41,7 Prozent ihres Umsatzes im Ausland. Wer Anlagen exportiert, wartet sie häufig über einen Fernzugang. Den Zugang zum Fernwartungsportal samt Bestätigungscode kann das Serviceteam gemeinsam nutzen, wenn der geheime Schlüssel beim Eintrag im Tresor liegt (siehe 2FA im Team teilen). Am Tresor selbst gilt die Zwei-Faktor-Pflicht für alle Mitarbeiter, Eigentümer und Administratoren richten den zweiten Faktor selbst ein. Schickt ein Kunde seinen Code nur per SMS, bleibt er an die Rufnummer gebunden, denn SMS-Codes kann kein Passwort-Tresor empfangen.
Beispiel: ein Sondermaschinenbauer mit Kunden in Asien
Ein erfundener Fall: Ein Betrieb mit 16 Leuten baut Anlagen für die Ausrüstung von Geweben und liefert die meisten nach Asien und Osteuropa. Neben dem Geschäftsführer arbeiten dort eine Leiterin Service mit Prokura, fünf Servicetechniker, drei Konstrukteure, zwei Monteure, je eine Person in Einkauf und Buchhaltung und zwei im Export.
| Sammlung | Zugänge | Wer Zugriff hat |
|---|---|---|
| Fernwartung | je Kundenanlage das Fernwartungsportal mit Code und das Servicekonto der Steuerung, das der Kunde der Firma eingerichtet hat | Servicetechniker, Leiterin Service als Managerin |
| Konstruktion | Lizenzportal der CAD-Software, Downloadbereiche der Steuerungshersteller | Konstrukteure, Leiterin Service |
| Einkauf und Export | Lieferantenportale, Konto bei der Spedition, Ausstellerportal einer Fachmesse | Einkauf, Exportvertrieb |
| Verwaltung | Lohnprogramm, Belegportal der Steuerkanzlei | Buchhaltung, Geschäftsführer |
| Geschäftsführung | Domain, Mailserver, Versicherungen | Geschäftsführer |
Legt ein Kunde einem Techniker ein Konto auf dessen Namen an, speichert der Techniker es in seinem persönlichen Bereich, nicht in einer Sammlung. Das Onlinebanking steht nirgends im Tresor, Geschäftsführer und Buchhaltung haben eigene Bankzugänge (siehe Onlinebanking für Mitarbeiter). Neue Techniker lädt der Geschäftsführer ein, die Leiterin Service gibt ihnen danach die Fernwartung frei. Geht einer, sperrt der Geschäftsführer sein Konto, und sie ändert die Passwörter der Fernwartung und bittet die Kunden, seine persönlichen Konten zu löschen, wie es die Checkliste, wenn ein Mitarbeiter geht beschreibt.
Als Eigentümer der Organisation sieht der Geschäftsführer alle Sammlungen. Den Notfallzugang hat er der Leiterin Service eingeräumt. Übernimmt sie nach der vereinbarten Wartezeit sein Konto, hat sie seine Eigentümerrolle, kommt an die Geschäftsführung und kann Konten der Mitarbeiter wiederherstellen. Er hat sie gewählt, weil sie die Firma mit ihrer Prokura ohnehin vertritt. Mehr im Ratgeber Notfallzugriff auf Firmenpasswörter.
Was der Tresor kostet und wer ihn betreut
Der Server läuft auf den Namen Ihrer Firma bei netcup in Deutschland ab 3,69 € im Monat inkl. MwSt. Schönfelder EDV in Dresden richtet den Tresor per Fernwartung ein und hält ihn aktuell, für 16,99 € im Monat inkl. MwSt. bei 12 Monaten Mindestlaufzeit, ohne Kosten pro Nutzer und nur für Unternehmer. Eine tägliche Sicherung gibt es mit dem Backup-Paket für 7,99 € im Monat inkl. MwSt., ohne das Paket sichern wir den Tresor nicht. Hilfe im Alltag kostet 74,99 € je Stunde inkl. MwSt., abgerechnet je angefangener Viertelstunde. Ob das passt, klären wir im kostenlosen Erstgespräch (15 Minuten) am Telefon oder per Video.
Anlaufstellen für Firmen in Mönchengladbach
| Datenschutz-Aufsicht für Firmen | Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen |
|---|---|
| Polizei bei Cyberangriffen auf Firmen | Zentrale Ansprechstelle Cybercrime im Cybercrime-Kompetenzzentrum des LKA NRW |
| Einwohner | 267.213 (31.12.2024, IT.NRW) |
| IHK | IHK Mittlerer Niederrhein (Sitz Krefeld, Geschäftsstelle Bismarckstraße 109) |
| Handwerkskammer | Handwerkskammer Düsseldorf |
| Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte | 107.113 am Arbeitsort (31.12.2024) |
| Handwerksunternehmen in der Stadt | 3.603 (31.12.2024) |
Passwortheld kommt aus Dresden und arbeitet per Fernwartung. Für Firmen in Mönchengladbach heißt das: Niemand muss einen Termin im Büro freihalten, die Einrichtung läuft aus der Ferne, das Erstgespräch am Telefon oder per Video.
Quellen: IT.NRW: Kommunalprofil Mönchengladbach, krfr. Stadt (PDF); WFMG Wirtschaftsförderung Mönchengladbach: Kennzahlen; IHK Mittlerer Niederrhein: Industriereport; IHK Mittlerer Niederrhein: Der CyberSecurityCheck für Ihr Unternehmen; Handwerkskammer Düsseldorf: Zahlen, Daten, Fakten. Stand: 14.10.2026.