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Passwort-Manager in Bochum

Passwort-Manager in Bochum: Zugänge für Prüffirmen, Gründer und Praxen

An der Ruhr-Universität Bochum studieren rund 1.000 Menschen IT-Sicherheit, aus dem Horst-Görtz-Institut ging bis 2021 im Schnitt gut eine Ausgründung pro Jahr hervor. Wie solche Teams und die Praxen der Stadt Zugänge von Kunden und Mitarbeitern trennen.

Stand: 15.10.2026 · Marcel Schönfelder, Schönfelder EDV

Arbeitsplätze: viel Dienstleistung, der größte Zuwachs im Gesundheitswesen

Laut IT.NRW hatte die Stadt am 31. Dezember 2024 genau 358.676 Einwohner. Zum selben Stichtag zählte das Landesamt 151.284 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. 61,3 Prozent davon entfallen auf Dienstleistungen außerhalb von Handel, Gastgewerbe und Verkehr, im Landesschnitt sind es 52,7 Prozent. Das produzierende Gewerbe kommt auf 16,3 Prozent, landesweit auf 24,7.

Neuere Zahlen hat die Arbeitsagentur. Ende Dezember 2025 waren es 152.934 Beschäftigte, 1.650 mehr als ein Jahr zuvor. Den größten Zuwachs hatte das Gesundheitswesen mit 1.038 Beschäftigten, ein Plus von 6,2 Prozent.

IT-Sicherheit: ein Institut an der Ruhr-Universität und seine Ausgründungen

Seit 2002 gibt es an der Ruhr-Universität das Horst-Görtz-Institut für IT-Sicherheit. Nach seinen Angaben studieren rund 1.000 Menschen in den vier Studiengängen der Universität zur IT-Sicherheit. Laut einer Analyse des Instituts Arbeit und Technik der Westfälischen Hochschule von 2021 kam seit der Gründung im Schnitt etwas mehr als eine Ausgründung pro Jahr heraus. In der Stadt zählten die Autoren 21 private Firmen mit Schwerpunkt Cybersicherheit.

Die städtische Wirtschaftsentwicklung führt eines ihrer fünf Technologie- und Gründerzentren als Zentrum für IT-Sicherheit. Auch DIGITAL.SICHER.NRW, die Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen im Land, wird von hier aus betrieben, laut Impressum von der CYBERSEC-NRW gGmbH an der Lise-Meitner-Allee. Was es anbietet, steht auf der Seite für Nordrhein-Westfalen.

Kammern und der IT-Check der Wirtschaftsentwicklung

Gewerbebetriebe gehören zur IHK Mittleres Ruhrgebiet am Ostring. Ihr Bezirk reicht über die Stadtgrenze hinaus, laut einer Pressemitteilung vom Februar 2026 hat sie 37.500 Mitgliedsunternehmen. Für das Handwerk ist die Handwerkskammer Dortmund zuständig. Ende 2025 führte sie in der Stadt 3.046 Betriebe, ein Jahr zuvor waren es 3.013. Ihre Angebote zur IT-Sicherheit beschreibt die Seite für Dortmund.

Im Programm Bochum.Wirtschaft.Digital bietet die Wirtschaftsentwicklung einen kostenlosen IT-Check an. Laut Beschreibung geht es um Internetgeschwindigkeit, Netzwerk, veraltete Technik und Speicherplatz. Passwörter und Zugänge behandelt der Check nicht. Wer im Betrieb welche Konten kennt, müssen Sie also selbst festhalten, zum Beispiel im IT-Notfallplan.

Passwort-Fragen in Prüffirmen, jungen Ausgründungen und Praxen

Eine Firma, die im Auftrag Netze und Anwendungen prüft, arbeitet mit Zugängen, die der Kunde ihr dafür einrichtet. Diese Zugänge legen Sie in eine eigene Sammlung je Auftrag, die von den Mitarbeitern nur das Team dieses Kunden sieht. Schlüssel, mit denen ein Werkzeug automatisch Schnittstellen abfragt, gehören in dessen Konfiguration, im Tresor steht die Anmeldung am Dashboard. Mehr dazu auf der Seite für Softwareentwickler.

In einer frischen Ausgründung kennen die Gründer anfangs jeden Zugang. Mit den ersten Angestellten trennen Sie Domain und Inhaberkonto der Cloud von dem, was das Team täglich braucht. Das Vorgehen erklärt die Seite für Start-ups.

Zum Gesundheitswesen zählen in der Statistik auch die Arzt- und Zahnarztpraxen. Wer in einer Praxis anfängt, bekommt ein eigenes Konto: Die Einladung gilt fünf Tage, und die Sammlungen sieht sie erst, wenn ihr zweiter Faktor eingerichtet ist. Den elektronischen Heilberufsausweis samt PIN behält die Ärztin, auf die er ausgestellt ist. Einzelheiten stehen auf der Seite für Arztpraxen.

Beispiel: eine Firma für Penetrationstests mit Werkstudierenden

Ein erfundener Fall: Nach ihrer Promotion hat eine Informatikerin eine GmbH für Penetrationstests gegründet und führt sie als Geschäftsführerin. Ihr Mitgründer ist technischer Leiter und Prokurist. Dazu kommen vier Prüfer, drei Werkstudierende, die oft zum Semester wechseln, und eine Teilzeitkraft im Büro. Die Zugänge, die Kunden für einen Test anlegen, gingen bisher im Teamchat herum und standen dort noch Monate später.

SammlungZugängeWer zugewiesen ist
Auftrag je KundeTestkonten für den Prüfzeitraum, VPN ins Testnetz des Kundentechnischer Leiter, Prüfteam des Auftrags
LaborVerwaltung der eigenen Testumgebung, Testdomains, Lizenzportal der PrüfwerkzeugePrüfer, Werkstudierende
BüroReisebuchung, Paketdienst, TelefonanlageTeilzeitkraft, Geschäftsführerin
GeschäftsführungDomain, Inhaberkonto der Cloud, Portal des Fördergebers, LohnportalGeschäftsführerin

Für jeden neuen Auftrag legt die Geschäftsführerin eine Sammlung an und weist ihr den technischen Leiter mit Verwaltungsrecht zu. Er gibt sie den Prüfern frei, die an diesem Kunden arbeiten. Ist der Bericht abgegeben, löscht er die Einträge, und der Kunde schaltet die Testkonten auf seiner Seite ab. Die Werkstudierenden haben die Rolle Benutzer und sehen das Labor und die Aufträge, an denen sie mitarbeiten. Endet ein Vertrag, sperrt die Geschäftsführerin das Konto und geht die Checkliste für den Weggang durch.

Im Tresor ist sie die einzige Eigentümerin der Organisation. Administratoren gibt es keine, denn sie kämen über die Verwaltungsansicht an alle Sammlungen. Ihrem Mitgründer hat sie den Notfallzugang eingeräumt. Übernimmt er nach der vereinbarten Wartezeit ihr Konto, ist er Eigentümer der Organisation: Er kommt an alle Sammlungen, auch an die Geschäftsführung, und kann die Konten des Teams wiederherstellen. Das passt, weil er als Prokurist die Firma ohnehin vertreten darf. Das Onlinebanking steht in keiner Sammlung, beide haben bei der Bank eigene Zugänge, wie es der Ratgeber Onlinebanking für Mitarbeiter beschreibt. Mehr dazu im Ratgeber Notfallzugriff auf Firmenpasswörter.

Server auf Ihren Namen, Wartung aus Dresden

Den Server mietet Ihre Firma auf eigenen Namen bei netcup in einem deutschen Rechenzentrum, ab 3,69 € im Monat inkl. MwSt. Schönfelder EDV in Dresden richtet darauf den Tresor ein und spielt die Updates ein. Die Wartung kostet 16,99 € im Monat inkl. MwSt. bei 12 Monaten Mindestlaufzeit, mit Einrichtung und ohne Kosten pro Nutzer. Das Angebot gilt nur für Unternehmer.

Ohne das Backup-Paket für 7,99 € im Monat inkl. MwSt. sichern wir den Tresor nicht. Hilfe im Alltag berechnen wir nach Aufwand mit 74,99 € je Stunde inkl. MwSt. Ob das zu Ihrem Betrieb passt, besprechen wir im kostenlosen Erstgespräch (15 Minuten) am Telefon oder per Video.

Anlaufstellen für Firmen in Bochum

Datenschutz-Aufsicht für FirmenLandesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen
Polizei bei Cyberangriffen auf FirmenZentrale Ansprechstelle Cybercrime im Cybercrime-Kompetenzzentrum des LKA NRW
Einwohner358.676 (31.12.2024, IT.NRW)
IHKIHK Mittleres Ruhrgebiet
HandwerkskammerHandwerkskammer Dortmund
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte152.934 am Arbeitsort (31.12.2025)
Handwerksbetriebe in der Stadt3.046 (Ende 2025)

Ihr Ansprechpartner sitzt in Dresden, der Tresor läuft auf Ihrem eigenen Server bei netcup. Firmen in Bochum betreuen wir deshalb komplett per Fernwartung, das Erstgespräch läuft am Telefon oder per Video.

Quellen: IT.NRW: Kommunalprofil Bochum, krfr. Stadt (PDF); Bundesagentur für Arbeit: Arbeitsmarktreport Stadt Bochum, August 2026 (PDF); Institut Arbeit und Technik: Cybersicherheit im zentralen Ruhrgebiet, 2021 (PDF); Handwerkskammer Dortmund: Zahlen, Daten, Fakten 2025 (PDF); IHK Mittleres Ruhrgebiet: Aufgaben und Angebote. Stand: 15.10.2026.

Passwortheld: der Firmentresor auf Ihrem eigenen Server

Sie mieten einen kleinen Server bei netcup auf den Namen Ihrer Firma. Wir richten darauf den Tresor ein, halten ihn aktuell und achten darauf, dass er erreichbar bleibt.

Wartung durch Schönfelder EDV

16,99 € pro Monat

inkl. MwSt. · fester Preis, keine Kosten pro Nutzer · 12 Monate Mindestlaufzeit, danach mit einem Monat Frist kündbar · dazu die Servermiete bei netcup ab 3,69 € im Monat

Kostenloses Erstgespräch (15 Minuten)

Nur für Unternehmer. Es gelten die AGB. Preis im Einzelnen

Im Preis sind Einrichtung, Updates und die laufende Prüfung von Erreichbarkeit und Zertifikat. Die tägliche Sicherung gibt es als Zusatzpaket für 7,99 € im Monat inkl. MwSt. Ohne Backup-Paket sichern wir den Tresor nicht. Sie sichern dann selbst, mindestens einmal wöchentlich, außerhalb des Servers. Hilfe im Alltag rechnen wir nach Aufwand ab: 74,99 € je Stunde inkl. MwSt., je angefangener Viertelstunde.

Häufige Fragen

Unsere Werkstudenten wechseln oft. Kostet jedes neue Konto extra?

Nein, eine Nutzergrenze gibt es nicht. Ein Eigentümer oder Administrator lädt die neue Person ein, die Einladung gilt fünf Tage. Endet der Vertrag, sperrt er das Konto wieder, und die Passwörter, die sie kannte, ändern Sie.

Lohnt sich der Tresor für zwei Gründer ohne Angestellte?

Kaum. Solange Sie beide alle Zugänge kennen, gibt es wenig zu trennen. Mit den ersten Angestellten oder Werkstudierenden ändert sich das, dann zählen Rechte je Sammlung und das Sperren eines Kontos beim Weggang.

Wir sind eine gemeinnützige GmbH im Gesundheitsbereich. Können wir den Tresor buchen?

Ja. Das Angebot gilt nur für Unternehmer: Vereine nein, gemeinnützige Gesellschaften wie eine gGmbH ja.

Wie meldet sich jemand am Tresor an, der kein Diensthandy hat?

Wer sein privates Handy nicht nutzen möchte, bekommt den zweiten Faktor als Code per E-Mail. Der Schutz hängt dann auch am E-Mail-Postfach, eine Authenticator-App ist sicherer.

Unser Team meldet sich schon mit Passkeys an. Passen die in den Tresor?

Ja, Passkeys lassen sich im Tresor speichern und im Team nutzen, genau wie Passwörter. Wer sie sieht, regeln Sie wie bei jedem anderen Eintrag über die Sammlung.