Arbeitsplätze: viel Dienstleistung, der größte Zuwachs im Gesundheitswesen
Laut IT.NRW hatte die Stadt am 31. Dezember 2024 genau 358.676 Einwohner. Zum selben Stichtag zählte das Landesamt 151.284 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. 61,3 Prozent davon entfallen auf Dienstleistungen außerhalb von Handel, Gastgewerbe und Verkehr, im Landesschnitt sind es 52,7 Prozent. Das produzierende Gewerbe kommt auf 16,3 Prozent, landesweit auf 24,7.
Neuere Zahlen hat die Arbeitsagentur. Ende Dezember 2025 waren es 152.934 Beschäftigte, 1.650 mehr als ein Jahr zuvor. Den größten Zuwachs hatte das Gesundheitswesen mit 1.038 Beschäftigten, ein Plus von 6,2 Prozent.
IT-Sicherheit: ein Institut an der Ruhr-Universität und seine Ausgründungen
Seit 2002 gibt es an der Ruhr-Universität das Horst-Görtz-Institut für IT-Sicherheit. Nach seinen Angaben studieren rund 1.000 Menschen in den vier Studiengängen der Universität zur IT-Sicherheit. Laut einer Analyse des Instituts Arbeit und Technik der Westfälischen Hochschule von 2021 kam seit der Gründung im Schnitt etwas mehr als eine Ausgründung pro Jahr heraus. In der Stadt zählten die Autoren 21 private Firmen mit Schwerpunkt Cybersicherheit.
Die städtische Wirtschaftsentwicklung führt eines ihrer fünf Technologie- und Gründerzentren als Zentrum für IT-Sicherheit. Auch DIGITAL.SICHER.NRW, die Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen im Land, wird von hier aus betrieben, laut Impressum von der CYBERSEC-NRW gGmbH an der Lise-Meitner-Allee. Was es anbietet, steht auf der Seite für Nordrhein-Westfalen.
Kammern und der IT-Check der Wirtschaftsentwicklung
Gewerbebetriebe gehören zur IHK Mittleres Ruhrgebiet am Ostring. Ihr Bezirk reicht über die Stadtgrenze hinaus, laut einer Pressemitteilung vom Februar 2026 hat sie 37.500 Mitgliedsunternehmen. Für das Handwerk ist die Handwerkskammer Dortmund zuständig. Ende 2025 führte sie in der Stadt 3.046 Betriebe, ein Jahr zuvor waren es 3.013. Ihre Angebote zur IT-Sicherheit beschreibt die Seite für Dortmund.
Im Programm Bochum.Wirtschaft.Digital bietet die Wirtschaftsentwicklung einen kostenlosen IT-Check an. Laut Beschreibung geht es um Internetgeschwindigkeit, Netzwerk, veraltete Technik und Speicherplatz. Passwörter und Zugänge behandelt der Check nicht. Wer im Betrieb welche Konten kennt, müssen Sie also selbst festhalten, zum Beispiel im IT-Notfallplan.
Passwort-Fragen in Prüffirmen, jungen Ausgründungen und Praxen
Eine Firma, die im Auftrag Netze und Anwendungen prüft, arbeitet mit Zugängen, die der Kunde ihr dafür einrichtet. Diese Zugänge legen Sie in eine eigene Sammlung je Auftrag, die von den Mitarbeitern nur das Team dieses Kunden sieht. Schlüssel, mit denen ein Werkzeug automatisch Schnittstellen abfragt, gehören in dessen Konfiguration, im Tresor steht die Anmeldung am Dashboard. Mehr dazu auf der Seite für Softwareentwickler.
In einer frischen Ausgründung kennen die Gründer anfangs jeden Zugang. Mit den ersten Angestellten trennen Sie Domain und Inhaberkonto der Cloud von dem, was das Team täglich braucht. Das Vorgehen erklärt die Seite für Start-ups.
Zum Gesundheitswesen zählen in der Statistik auch die Arzt- und Zahnarztpraxen. Wer in einer Praxis anfängt, bekommt ein eigenes Konto: Die Einladung gilt fünf Tage, und die Sammlungen sieht sie erst, wenn ihr zweiter Faktor eingerichtet ist. Den elektronischen Heilberufsausweis samt PIN behält die Ärztin, auf die er ausgestellt ist. Einzelheiten stehen auf der Seite für Arztpraxen.
Beispiel: eine Firma für Penetrationstests mit Werkstudierenden
Ein erfundener Fall: Nach ihrer Promotion hat eine Informatikerin eine GmbH für Penetrationstests gegründet und führt sie als Geschäftsführerin. Ihr Mitgründer ist technischer Leiter und Prokurist. Dazu kommen vier Prüfer, drei Werkstudierende, die oft zum Semester wechseln, und eine Teilzeitkraft im Büro. Die Zugänge, die Kunden für einen Test anlegen, gingen bisher im Teamchat herum und standen dort noch Monate später.
| Sammlung | Zugänge | Wer zugewiesen ist |
|---|---|---|
| Auftrag je Kunde | Testkonten für den Prüfzeitraum, VPN ins Testnetz des Kunden | technischer Leiter, Prüfteam des Auftrags |
| Labor | Verwaltung der eigenen Testumgebung, Testdomains, Lizenzportal der Prüfwerkzeuge | Prüfer, Werkstudierende |
| Büro | Reisebuchung, Paketdienst, Telefonanlage | Teilzeitkraft, Geschäftsführerin |
| Geschäftsführung | Domain, Inhaberkonto der Cloud, Portal des Fördergebers, Lohnportal | Geschäftsführerin |
Für jeden neuen Auftrag legt die Geschäftsführerin eine Sammlung an und weist ihr den technischen Leiter mit Verwaltungsrecht zu. Er gibt sie den Prüfern frei, die an diesem Kunden arbeiten. Ist der Bericht abgegeben, löscht er die Einträge, und der Kunde schaltet die Testkonten auf seiner Seite ab. Die Werkstudierenden haben die Rolle Benutzer und sehen das Labor und die Aufträge, an denen sie mitarbeiten. Endet ein Vertrag, sperrt die Geschäftsführerin das Konto und geht die Checkliste für den Weggang durch.
Im Tresor ist sie die einzige Eigentümerin der Organisation. Administratoren gibt es keine, denn sie kämen über die Verwaltungsansicht an alle Sammlungen. Ihrem Mitgründer hat sie den Notfallzugang eingeräumt. Übernimmt er nach der vereinbarten Wartezeit ihr Konto, ist er Eigentümer der Organisation: Er kommt an alle Sammlungen, auch an die Geschäftsführung, und kann die Konten des Teams wiederherstellen. Das passt, weil er als Prokurist die Firma ohnehin vertreten darf. Das Onlinebanking steht in keiner Sammlung, beide haben bei der Bank eigene Zugänge, wie es der Ratgeber Onlinebanking für Mitarbeiter beschreibt. Mehr dazu im Ratgeber Notfallzugriff auf Firmenpasswörter.
Server auf Ihren Namen, Wartung aus Dresden
Den Server mietet Ihre Firma auf eigenen Namen bei netcup in einem deutschen Rechenzentrum, ab 3,69 € im Monat inkl. MwSt. Schönfelder EDV in Dresden richtet darauf den Tresor ein und spielt die Updates ein. Die Wartung kostet 16,99 € im Monat inkl. MwSt. bei 12 Monaten Mindestlaufzeit, mit Einrichtung und ohne Kosten pro Nutzer. Das Angebot gilt nur für Unternehmer.
Ohne das Backup-Paket für 7,99 € im Monat inkl. MwSt. sichern wir den Tresor nicht. Hilfe im Alltag berechnen wir nach Aufwand mit 74,99 € je Stunde inkl. MwSt. Ob das zu Ihrem Betrieb passt, besprechen wir im kostenlosen Erstgespräch (15 Minuten) am Telefon oder per Video.
Anlaufstellen für Firmen in Bochum
| Datenschutz-Aufsicht für Firmen | Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen |
|---|---|
| Polizei bei Cyberangriffen auf Firmen | Zentrale Ansprechstelle Cybercrime im Cybercrime-Kompetenzzentrum des LKA NRW |
| Einwohner | 358.676 (31.12.2024, IT.NRW) |
| IHK | IHK Mittleres Ruhrgebiet |
| Handwerkskammer | Handwerkskammer Dortmund |
| Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte | 152.934 am Arbeitsort (31.12.2025) |
| Handwerksbetriebe in der Stadt | 3.046 (Ende 2025) |
Ihr Ansprechpartner sitzt in Dresden, der Tresor läuft auf Ihrem eigenen Server bei netcup. Firmen in Bochum betreuen wir deshalb komplett per Fernwartung, das Erstgespräch läuft am Telefon oder per Video.
Quellen: IT.NRW: Kommunalprofil Bochum, krfr. Stadt (PDF); Bundesagentur für Arbeit: Arbeitsmarktreport Stadt Bochum, August 2026 (PDF); Institut Arbeit und Technik: Cybersicherheit im zentralen Ruhrgebiet, 2021 (PDF); Handwerkskammer Dortmund: Zahlen, Daten, Fakten 2025 (PDF); IHK Mittleres Ruhrgebiet: Aufgaben und Angebote. Stand: 15.10.2026.