Passwortheld

Passwort-Manager in Hannover

Passwort-Manager für Firmen in Hannover: Zugänge, Kammern, Vergaben

In der Region Hannover arbeiten 4,9 Prozent der Beschäftigten in Finanz- und Versicherungsdienstleistungen, im Landesschnitt 2,7 Prozent. Die IHK warnt vor gefälschten Rechnungen nach öffentlichen Aufträgen.

Stand: 14.10.2026 · Marcel Schönfelder, Schönfelder EDV

Finanzbranche, Beratungsbüros und Handwerk in der Region

In der Landeshauptstadt lebten am 31.12.2025 laut Landesamt für Statistik Niedersachsen 522.803 Menschen. Zum 30.06.2025 zählte die Bundesagentur für Arbeit in der Stadt 352.553 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort, 55 Prozent von ihnen pendeln von außerhalb ein. Die Branchenzahlen der Wirtschaftsförderung in der Tabelle gelten dagegen für die ganze Region Hannover, also für die Landeshauptstadt und 20 weitere Kommunen. Sie zählen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am 30.06.2025, beim Handwerk stammen beide Werte aus der Handwerkszählung 2023.

Branche (Region Hannover)BeschäftigteBetriebe
Handwerk (Zählung 2023)54.1006.140
Rechts-, Steuer- und Unternehmensberatung, Architektur- und Ingenieurbüros, Werbung und Marktforschung43.5002.830
Finanzdienstleistungen27.100820
Information und Kommunikation26.1001.030
Messe- und Kongresswesen1.20050

Nach einer Auswertung der IHK arbeiten in der Region 4,9 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Finanz- und Versicherungsdienstleistungen, im Durchschnitt Niedersachsens sind es 2,7 Prozent. In dieser Branche kommen im Schnitt gut 30 Beschäftigte auf einen Betrieb, und die Wirtschaftsförderung nennt mehrere überregional bedeutende Versicherer mit Hauptsitz in der Region. Wer als Maklerbüro mit den Portalen vieler Versicherer arbeitet, findet die Aufteilung dieser Zugänge auf der Seite für Versicherungsmakler.

Im Handwerk ist es umgekehrt, dort verteilen sich die Beschäftigten auf über 6.000 Betriebe. Als Hauptzweige nennt die Wirtschaftsförderung das Bau- und Ausbaugewerbe, Gesundheit, Körperpflege und Reinigung sowie das Metallgewerbe. Wie Büro und Montage ihre Zugänge trennen, beschreibt die Seite für Handwerksbetriebe.

Hinweise von IHK, Handwerkskammer und Wirtschaftsförderung

Ihre Hinweise zur Cybersicherheit bündelt die IHK in der Rubrik Sicherheit, die Unterseiten tragen den Stand vom 27.08.2026. Zum Notfallmanagement verlinkt sie die IT-Notfallkarte, den Maßnahmenkatalog und die zwölf wichtigsten Maßnahmen bei Cyberangriffen vom BSI. Für die Wahl eines IT-Dienstleisters liegt dort ein Kriterienkatalog der DIHK. Jeden zweiten Freitag im Monat lädt die IHK außerdem zum Digi-Breakfast, einer kurzen Online-Runde. Unter den Aufzeichnungen finden sich ein Termin zu NIS2 und die Zusammenfassung eines Vortrags der Zentralen Ansprechstelle Cybercrime.

Inhaber und Gründer im Handwerk bekommen bei der Handwerkskammer eine kostenlose Digitalisierungsberatung. Bei Fragen zur IT-Sicherheit ist dort der Berater für Technologie und Innovation (Digitalisierung) ansprechbar, die Kammer zieht bei Bedarf Partner aus ihrem Netzwerk für IT-Sicherheit hinzu. Die Wirtschaftsförderung der Region bietet kleinen und mittleren Unternehmen einen Erstcheck zu Digitalisierung und IT-Sicherheit, Tipps zur Auswahl von Dienstleistern für IT-Sicherheit und einen Arbeitskreis Information Security.

Wo Sie eine Datenpanne melden und wie Sie die Ansprechstelle Cybercrime beim Landeskriminalamt erreichen, steht auf der Seite für Niedersachsen.

Gefälschte Rechnungen nach öffentlichen Aufträgen

Auf ihren Sicherheitsseiten gibt die IHK eine Warnung der Ansprechstelle Cybercrime weiter, die Meldung trägt den Stand vom 07.04.2026. Die Täter lesen auf der EU-Plattform TED und auf nationalen Vergabeplattformen nach, wer einen öffentlichen Auftrag bekommen hat. Den Gewinner bitten sie im Namen der Vergabestelle per E-Mail um seine offenen Rechnungen. In der PDF tauschen sie die IBAN aus und schicken die Rechnung im Namen des Auftragnehmers an die Vergabestelle, mit dem Hinweis auf eine neue Bankverbindung. In den Fällen, die der Ansprechstelle bekannt sind, ging es oft um sechsstellige Beträge.

Gegen genau diese Masche hilft kein Passwort-Tresor, denn die Täter brauchen dafür kein fremdes Konto. Die Ansprechstelle rät, Rechnungen und Bankverbindungen vor jeder Zahlung zu prüfen und beim Gläubiger telefonisch oder über einen verifizierten Weg nachzufragen. Anders liegt der Fall, wenn jemand ein echtes Postfach übernimmt und aus laufenden Gesprächen heraus schreibt. Dann kommen die falschen Mails von der richtigen Adresse. Eigene Passwörter je Dienst und ein zweiter Faktor am Postfach machen das schwerer, die ersten Schritte nach einem Einbruch stehen im Ratgeber Firmen-E-Mail gehackt.

Beispiel: ein Ingenieurbüro, das für Kommunen plant

Ein erfundener Fall: Zwei Partnerinnen führen ein Büro für Tragwerksplanung mit vier angestellten Ingenieuren und einer Bürokauffrau. Fast alle Aufträge kommen von Kommunen und Landesbehörden, nach jeder Vergabe steht der Name des Büros in der Bekanntmachung. Im Sommer bittet eine Mail im Namen eines Bauamts um die offenen Rechnungen. Die Bürokauffrau ruft beim Bauamt an, dort weiß niemand davon.

SammlungZugängeWer Zugriff hat
Vergabe und RechnungenBieterkonten auf den Vergabeplattformen, Postfach für Rechnungen, je Auftraggeber eine Notiz mit geprüfter Rufnummer der Vergabestellebeide Partnerinnen, Bürokauffrau
ProjekteProjekträume der Auftraggeber, Lizenzportal der StatiksoftwareIngenieure, Partnerinnen
BüroDomain, Website, Telefonanlagebeide Partnerinnen

Die geprüften Nummern stehen beim Eintrag, damit niemand sie aus der Signatur einer verdächtigen Mail abschreibt. Für jedes Postfach schaltet das Büro einen zweiten Faktor ein, am Tresor nutzen alle eine Authenticator-App. Das Onlinebanking liegt in keiner Sammlung: Jede Partnerin hat einen eigenen Bankzugang, so wie es der Ratgeber Onlinebanking für Mitarbeiter beschreibt. Kommt ein neuer Ingenieur dazu, laden ihn die Partnerinnen in den Tresor ein und weisen ihm die Sammlung Projekte zu, statt Zugänge per Mail zu schicken, mehr dazu unter Passwörter im Team teilen. Was Planungsbüros sonst an Zugängen haben, steht auf der Seite für Ingenieurbüros.

Was der Tresor kostet und wer ihn betreut

Wir richten den Tresor per Fernwartung aus Dresden ein und halten ihn aktuell. Er läuft auf einem Server bei netcup in Deutschland, den Ihre Firma selbst mietet und direkt bezahlt, ab 3,69 € im Monat inkl. MwSt. Unsere Wartung kostet 16,99 € im Monat inkl. MwSt. bei 12 Monaten Mindestlaufzeit, ohne Kosten pro Nutzer. Eine tägliche Sicherung gibt es nur mit dem Backup-Paket für 7,99 € im Monat inkl. MwSt., ohne dieses Paket sichern wir nicht. Hilfe im Alltag berechnen wir nach Aufwand mit 74,99 € je Stunde inkl. MwSt., je angefangener Viertelstunde. Das Angebot gilt nur für Unternehmer. Ob es zu Ihrem Betrieb passt, klären wir im kostenlosen Erstgespräch (15 Minuten) am Telefon oder per Video.

Anlaufstellen für Firmen in Hannover

Datenschutz-Aufsicht für FirmenDer Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen
Polizei bei Cyberangriffen auf FirmenZentrale Ansprechstelle Cybercrime für die Wirtschaft in Niedersachsen (ZAC)
Einwohner522.803 (31.12.2025, Landesamt für Statistik Niedersachsen)
Beschäftigte am Arbeitsort352.553 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (30.06.2025)
IHKIHK Hannover
HandwerkskammerHandwerkskammer Hannover
WirtschaftsförderungRegion Hannover, Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung

Ihr Ansprechpartner sitzt in Dresden, der Tresor läuft auf Ihrem eigenen Server bei netcup. Firmen in Hannover betreuen wir deshalb komplett per Fernwartung, das Erstgespräch läuft am Telefon oder per Video.

Quellen: Landesamt für Statistik Niedersachsen: Bevölkerungsstand, Tabellen (Jahresergebnis 2025 Kreisfortschreibung); Region Hannover, Wirtschaftsförderung: Trends und Fakten, Leitbranchen (Stand 03/2026); IHK Hannover: Beschäftigung und Arbeitslosigkeit 2025 (PDF); IHK Hannover: LKA Niedersachsen warnt vor Rechnungsmissbrauch bei Ausschreibungen; Region Hannover, Wirtschaftsförderung: Digitalisierung und IT-Sicherheit. Stand: 14.10.2026.

Passwortheld: der Firmentresor auf Ihrem eigenen Server

Sie mieten einen kleinen Server bei netcup auf den Namen Ihrer Firma. Wir richten darauf den Tresor ein, halten ihn aktuell und achten darauf, dass er erreichbar bleibt.

Wartung durch Schönfelder EDV

16,99 € pro Monat

inkl. MwSt. · fester Preis, keine Kosten pro Nutzer · 12 Monate Mindestlaufzeit, danach mit einem Monat Frist kündbar · dazu die Servermiete bei netcup ab 3,69 € im Monat

Kostenloses Erstgespräch (15 Minuten)

Nur für Unternehmer. Es gelten die AGB. Preis im Einzelnen

Im Preis sind Einrichtung, Updates und die laufende Prüfung von Erreichbarkeit und Zertifikat. Die tägliche Sicherung gibt es als Zusatzpaket für 7,99 € im Monat inkl. MwSt. Ohne Backup-Paket sichern wir den Tresor nicht. Sie sichern dann selbst, mindestens einmal wöchentlich, außerhalb des Servers. Hilfe im Alltag rechnen wir nach Aufwand ab: 74,99 € je Stunde inkl. MwSt., je angefangener Viertelstunde.

Häufige Fragen

Wir arbeiten mit freien Prüfingenieuren und Zeichnern auf Projektbasis. Bekommen die ein eigenes Konto?

Ja, und das kostet nichts extra, weil es keine Nutzergrenze gibt. Sie laden die Person per E-Mail ein und geben ihr nur die Sammlung des Projekts frei. Endet die Zusammenarbeit, sperren Sie das Konto selbst.

Wie lange dauert es, bis der Tresor steht?

Sobald Server und Adresse bereitstehen, ist er im Regelfall innerhalb von 5 Werktagen fertig. Die Bestellung bei netcup und den Eintrag der Adresse bei Ihrem Domain-Anbieter gehen wir auf Wunsch per Bildschirmfreigabe mit Ihnen durch, ohne Aufpreis. Bestellen und bezahlen Sie selbst, auf den Namen Ihrer Firma.

Was passiert, wenn eine Mitarbeiterin ihr Master-Passwort vergisst?

Wir schalten bei der Einrichtung ein, dass ein Eigentümer oder Administrator der Organisation in Ihrer Firma das Master-Passwort zurücksetzen kann. Wir selbst können das nicht und lesen Ihre Passwörter nicht. Wer diese Berechtigung hat, kommt damit an das Konto der Mitarbeiterin, deshalb sollten sie nur wenige Personen bekommen.

Wir haben schon einen eigenen Server. Muss es netcup sein?

Standard ist ein kleiner Server bei netcup. Einen vorhandenen Server oder einen anderen Anbieter übernehmen wir nach Absprache, das klären wir im Erstgespräch.

Wer in unserem Büro darf neue Mitarbeiter in den Tresor einladen?

Einladen können nur Eigentümer und Administratoren der Organisation. Diese Rollen kommen über die Verwaltungsansicht an alle Sammlungen, deshalb sollten sie bei der Büroleitung bleiben. Die Einladung kommt per E-Mail und gilt fünf Tage. Sammlungen sieht der neue Kollege erst, wenn er seinen zweiten Faktor eingerichtet hat.