Passwortheld

Passwort-Manager in Dresden

Passwort-Manager in Dresden: Zugänge für kleine Firmen ordnen

In Dresden gehören 39.976 Firmen zur IHK, dazu kommen 5.374 Handwerksbetriebe. Im Kammerbezirk haben 94,4 Prozent der IHK-Firmen weniger als zehn Beschäftigte, und ihre Zugänge kennt oft nur eine Person.

Stand: 14.10.2026 · Marcel Schönfelder, Schönfelder EDV

Handel und Dienstleister prägen die Stadt

Laut Zahlenspiegel 2026 der IHK Dresden hatte die Kammer zum 31.12.2025 in der Landeshauptstadt 39.976 Mitgliedsunternehmen. Für den ganzen Kammerbezirk, zu dem auch die Landkreise Bautzen, Görlitz, Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge gehören, meldet sie 94,4 Prozent Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten.

Den größten Teil stellen Handel und Dienstleistungen, und nach Angabe der IHK ist der Anteil der Dienstleister in der Stadt höher als überall sonst im Bezirk. In der Tabelle stehen die fünf größten Gruppen mit den Zugängen, die sich dort meist mehrere Personen teilen.

WirtschaftszweigIHK-Unternehmen in der StadtTypische geteilte Zugänge
Handel (davon Einzelhandel 5.606)7.839Kassensystem, Onlineshop, Bestellportale der Lieferanten
Wissenschaftliche und technische Dienstleistungen5.793Kundenportale, Fachprogramme, Lizenzkonten
Finanz- und Versicherungsdienstleistungen2.773Portale der Produktgeber, Kundenverwaltung
Gastgewerbe2.442Buchungsportale, Kasse, Bewertungsprofile, WLAN
Telekommunikation, Softwareentwicklung, IT-Beratung2.413Server und Domains der Kunden, Cloud-Konten

Das Handwerk führt eine eigene Statistik. Die Handwerkskammer Dresden zählte zum selben Stichtag 5.374 Betriebe in der Stadt, 3.006 davon in zulassungspflichtigen Handwerken. Unter diesen bilden die Elektro- und Metallhandwerke mit 1.123 Betrieben die größte Gruppe, vor Bau und Ausbau mit 840.

Kanzleien und Arztpraxen haben eigene Kammern, die Rechtsanwaltskammer Sachsen und die Sächsische Landesärztekammer. Was für sie gilt, steht auf den Seiten für Anwälte in der Stadt und für Arztpraxen in der Stadt.

Was IHK und Handwerkskammer zur IT-Sicherheit anbieten

Die IHK hat eine eigene Seite zur IT-Sicherheit. Sie ist offizieller Multiplikator der Allianz für Cyber-Sicherheit, einer Initiative des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), und gibt deren Hinweise über Newsletter und Veranstaltungen an die Betriebe weiter. Auf derselben Seite bietet sie Beratung zum strukturierten Schutz von Daten an und verweist auf einen kostenlosen Online-Selbstcheck für kleine und mittlere Unternehmen.

Die Handwerkskammer wird auf ihrer Seite Digitalisierung im Handwerk konkreter. Dort nennt sie eine wirksame Passwortverwaltung ausdrücklich als Maßnahme, um Daten und Maschinen zu schützen, und lädt zu Informationsveranstaltungen und Beraterterminen ein. Ihre Beratung zu Innovation und Technologie ist für Mitgliedsbetriebe kostenfrei.

Beide Kammern beraten, umsetzen muss der Betrieb selbst: Jemand legt fest, wo die Zugänge liegen, wer welche sieht und wer bei einem Wechsel im Team die Rechte anpasst.

Welche Passwort-Fragen die typischen Betriebe haben

Handel und Gastgewerbe: wechselnde Besetzung

Im Laden und im Restaurant arbeiten neben dem festen Team häufig Aushilfen. Sie brauchen die Kasse und vielleicht das Bestellportal eines Lieferanten, selten mehr. Gibt der Chef so einen Zugang mündlich weiter, weiß nach zwei Jahren niemand mehr, wer ihn kennt.

Mit Sammlungen pro Bereich sieht die Aushilfe nur den Teil, den sie für ihre Schicht braucht. Was am letzten Arbeitstag zu tun ist, steht in der Checkliste für Passwörter, wenn ein Mitarbeiter geht. Für Betriebe mit Gästen gibt es eigene Seiten zur Gastronomie und zu Hotels und Pensionen.

Büros und IT-Dienstleister: Zugänge der Kunden

Planungsbüros, Berater und IT-Firmen verwalten neben den eigenen Konten oft Zugänge ihrer Auftraggeber: Server, Domains, Portale. Jeder Kunde bekommt eine eigene Sammlung, die nur das zuständige Team öffnet. Arbeitet ein freier Berater oder Entwickler an einem Projekt mit, bekommt er ein eigenes Konto nur für diese Sammlung, ohne Aufpreis.

Viele dieser Konten verlangen beim Anmelden einen Bestätigungscode. Wie das ganze Team diese Codes aus dem Tresor abruft und warum dann der Tresor selbst einen zweiten Faktor braucht, erklärt der Ratgeber Bestätigungscodes im Team teilen.

Handwerk: Büro und Baustelle

Im Handwerksbetrieb liegen die Zugänge an zwei Stellen. Im Büro sind es Großhandel, Buchhaltung und Bank. Draußen sind es Herstellerportale, Tankkarten und Messgeräte-Apps auf den Diensthandys. Wie Sie beides trennen, beschreibt die Seite Passwort-Manager für Handwerksbetriebe.

Beispiel: ein Elektrobetrieb mit neun Personen

Ein erfundener Betrieb: der Inhaber, eine Bürokraft und sieben Monteure. Bisher kannte die Bürokraft fast alle Passwörter, die übrigen standen auf einem Zettel im Transporter. Im Tresor teilt der Inhaber die Zugänge auf drei Sammlungen auf.

  • Büro: Shop des Elektrogroßhandels, Buchhaltungsprogramm, Geschäftskonto beim Paketdienst, gemeinsames Postfach. Zugriff: Bürokraft und Inhaber.
  • Montage: Herstellerportale für Inbetriebnahme und Garantie, Portal der Tankkarten, WLAN der Werkstatt. Zugriff: alle Monteure über die App auf dem Diensthandy.
  • Geschäftsführung: Domain und Website, Versicherungsportal. Zugriff: nur der Inhaber.

Das Großhandelsportal verlangt einen Bestätigungscode. Der geheime Schlüssel dafür liegt jetzt beim Zugang im Tresor statt auf dem privaten Handy der Bürokraft. Ist sie krank, bestellt der Inhaber trotzdem.

Schwieriger ist der umgekehrte Fall: Der Inhaber fällt selbst aus, und niemand kommt an Domain und Versicherungsportal. Dafür gehört ein Notfallzugang zur Einrichtung, den der Inhaber seiner Frau oder dem Meister, der ihn vertritt, einräumen kann. Weil der Inhaber Eigentümer der Organisation im Tresor ist, kommt diese Person nach der Übernahme seines Kontos an alle seine Sammlungen, auch an „Geschäftsführung“. Das Onlinebanking liegt nicht im Tresor: Wer im Ernstfall Zahlungen erledigen soll, bekommt vorher von der Bank einen eigenen Zugang mit Vollmacht (siehe Onlinebanking für Mitarbeiter). Den Ablauf legen wir bei der Einrichtung fest. Wie Sie so einen Zugang planen, steht im Ratgeber Notfallzugriff auf Firmenpasswörter.

Ansprechpartner in Dresden, Server auf Ihren Namen

Schönfelder EDV, der Anbieter von Passwortheld, hat seinen Sitz in der Landeshauptstadt und betreut den Tresor per Fernwartung. Der Tresor liegt nicht bei uns: Ihre Firma mietet einen kleinen Server bei netcup auf den eigenen Namen, wir richten den Tresor darauf ein und halten ihn aktuell. Nach einer Kündigung bleiben Server und Daten bei Ihnen.

Die Wartung kostet 16,99 € im Monat inkl. MwSt. bei 12 Monaten Mindestlaufzeit, dazu kommt die Servermiete bei netcup ab 3,69 € im Monat inkl. MwSt. Das Angebot gilt nur für Unternehmer. Warum dieser feste Preis bei einem wachsenden Team nicht steigt, rechnet der Ratgeber Was ein Passwort-Manager kostet vor. Ob ein gemeinsamer Tresor zu Ihrem Betrieb passt, besprechen wir am Telefon oder per Video im kostenlosen Erstgespräch (15 Minuten).

Anlaufstellen für Firmen in Dresden

Datenschutz-Aufsicht für FirmenSächsische Datenschutz- und Transparenzbeauftragte
Polizei bei Cyberangriffen auf FirmenZentrale Ansprechstelle Cybercrime (ZAC) des LKA Sachsen
IHKIHK Dresden
HandwerkskammerHandwerkskammer Dresden
Einwohner562.764 (31.12.2025, Statistisches Landesamt)
IHK-Unternehmen in der Stadt39.976 (31.12.2025)
Handwerksbetriebe in der Stadt5.374 (31.12.2025)

Passwortheld sitzt in Dresden. Im Raum Dresden kommen wir nach Absprache auch zu Ihnen, abgerechnet nach Aufwand (74,99 € je Stunde inkl. MwSt.). Nötig ist das für die Einrichtung nicht: Sie läuft per Fernwartung, das Erstgespräch am Telefon oder per Video.

Quellen: IHK Dresden, Zahlenspiegel 2026: Unternehmensstatistik (PDF); IHK Dresden: IT-Sicherheit; Handwerkskammer Dresden: Digitalisierung im Handwerk; Statistisches Landesamt Sachsen: Bevölkerung 2025, Medieninformation 95/2026 (PDF). Stand: 14.10.2026.

Passwortheld: der Firmentresor auf Ihrem eigenen Server

Sie mieten einen kleinen Server bei netcup auf den Namen Ihrer Firma. Wir richten darauf den Tresor ein, halten ihn aktuell und achten darauf, dass er erreichbar bleibt.

Wartung durch Schönfelder EDV

16,99 € pro Monat

inkl. MwSt. · fester Preis, keine Kosten pro Nutzer · 12 Monate Mindestlaufzeit, danach mit einem Monat Frist kündbar · dazu die Servermiete bei netcup ab 3,69 € im Monat

Kostenloses Erstgespräch (15 Minuten)

Nur für Unternehmer. Es gelten die AGB. Preis im Einzelnen

Im Preis sind Einrichtung, Updates und die laufende Prüfung von Erreichbarkeit und Zertifikat. Die tägliche Sicherung gibt es als Zusatzpaket für 7,99 € im Monat inkl. MwSt. Ohne Backup-Paket sichern wir den Tresor nicht. Sie sichern dann selbst, mindestens einmal wöchentlich, außerhalb des Servers. Hilfe im Alltag rechnen wir nach Aufwand ab: 74,99 € je Stunde inkl. MwSt., je angefangener Viertelstunde.

Häufige Fragen

Was muss unsere Firma für die Einrichtung selbst erledigen?

Zwei Dinge: einen kleinen Server bei netcup auf den Namen der Firma mieten und beim Domain-Anbieter eine Adresse für den Tresor anlegen, zum Beispiel tresor.ihre-firma.de. Den Rest richten wir per Fernwartung ein. Danach lädt ein Verantwortlicher aus Ihrem Team die Mitarbeiter per E-Mail ein.

Lohnt sich ein gemeinsamer Tresor schon für einen Betrieb mit drei Leuten?

Für einen Inhaber ohne Mitarbeiter lohnt er sich kaum. Sobald zwei oder drei Personen dieselben Zugänge nutzen, gibt es etwas zu teilen. Der Preis hängt nicht an der Zahl der Nutzer: 16,99 € im Monat inkl. MwSt. für die Wartung, 12 Monate Mindestlaufzeit, plus Servermiete bei netcup ab 3,69 € im Monat inkl. MwSt. Bei drei Personen ist der Betrag pro Kopf höher als bei zehn, die Summe bleibt gleich. Das Angebot gilt nur für Unternehmer.

Kann eine Aushilfe nur einen einzigen Zugang bekommen, etwa für die Kasse?

Ja. Der Verantwortliche lädt sie per E-Mail ein, sie wählt ihr Master-Passwort selbst und richtet einen zweiten Faktor ein. Freigeben lässt sich ihr nur die Sammlung, die sie braucht. Endet die Zusammenarbeit, sperrt der Verantwortliche das Konto im Tresor. Was sie an Passwörtern kannte, setzen Sie danach neu.

Funktioniert das auch auf den Diensthandys der Monteure?

Ja. Das Team nutzt die kostenlosen Bitwarden® Apps für iPhone und Android, dazu Apps für Windows, macOS und Linux und Erweiterungen für die gängigen Browser. Jeder sieht auf seinem Gerät nur die Sammlungen, für die er freigeschaltet ist.

Brauchen wir eine eigene IT-Abteilung, um den Tresor zu betreiben?

Nein. Updates für Betriebssystem und Tresor-Software spielen wir ein, und wir achten darauf, dass der Tresor erreichbar bleibt. In Ihrer Firma braucht es nur eine Person, die Mitarbeiter einlädt und Konten sperrt. Fragen aus dem Alltag beantworten wir gern, berechnen sie aber gesondert: 74,99 € je Stunde inkl. MwSt., abgerechnet je angefangener Viertelstunde.