Passwortheld

Hausverwaltungen in Dresden

Passwort-Manager für Hausverwaltungen in Dresden: Häuser im Bestand

2025 kamen in Dresden 616 neue Wohnungen zu einem Bestand von über 313.000 hinzu. Wer hier Gemeinschaften übernimmt, übernimmt meist alte Häuser mit Konten, die ein Vorgänger angelegt hat.

Stand: 14.10.2026 · Marcel Schönfelder, Schönfelder EDV

Ein alter Bestand, kaum neue Wohnungen

Zum Jahresende 2025 zählte die Kommunale Statistikstelle 313.244 Wohnungen in der Stadt. Fertiggestellt wurden 2025 nur 616 neue, 1.041 weniger als im Jahr davor und gerade 0,2 Prozent des Bestands. Für das erste Halbjahr 2026 weisen die vorläufigen Zahlen 49 neue Wohnungen aus. Leer standen zum Stichtag 2025 insgesamt 20.291 Wohnungen, ein Anteil von 6,5 Prozent.

Mehr als vier von zehn Wohnungen stammen aus der Zeit vor 1946, gut ein Viertel sogar von vor 1919. Die größte Gruppe, 40,2 Prozent aller Wohnungen, liegt in Häusern mit sieben bis zwölf Wohnungen. Eine Verwaltung in der Landeshauptstadt betreut also viele kleine Gemeinschaften in alten Häusern, und wenn sie wächst, übernimmt sie in aller Regel Häuser aus dem Bestand, mit gewachsener Technik und Konten, die jemand vor ihr angelegt hat. Welche Zugänge zu so einem Objekt gehören, listet unsere Branchenseite für Hausverwaltungen auf.

Erlaubnis beim Ordnungsamt, Prüfung bei der IHK Dresden

In Sachsen erteilen die Landratsämter und kreisfreien Städte die Erlaubnis nach § 34c GewO, es kommt auf den Hauptsitz des Gewerbes an. Hat die Verwaltung ihren Sitz in der Stadt, ist das Ordnungsamt zuständig, Abteilung Gewerbeangelegenheiten in der Augsburger Straße 3. Die Stadt erhebt dafür eine Rahmengebühr von 202 bis 785 Euro. Wohnimmobilienverwalter weisen zusätzlich eine Berufshaftpflichtversicherung nach.

Die Prüfung zum zertifizierten Verwalter nach § 26a WEG nimmt die IHK Dresden am Langen Weg ab, ihre Prüfungsordnung hat die Vollversammlung im Mai 2022 beschlossen. Ablegen kann man die Prüfung vor jeder IHK, die sie anbietet. Für Maklerbüros gibt es eine eigene Seite für Immobilienmakler.

Weiterbildungsnachweise gehören ins Büro

Nach § 34c Abs. 2a GewO bilden sich Verwalter und ihre unmittelbar mitwirkenden Beschäftigten in drei Kalenderjahren 20 Stunden weiter. Die Nachweise müssen nach § 15b Abs. 2 MaBV Name, Datum, Umfang, Inhalt und Bezeichnung der Maßnahme sowie den Anbieter enthalten. Seit dem 24. Juli 2026 hebt die Firma sie drei Jahre lang auf, auf einem dauerhaften Datenträger oder digital, gerechnet ab dem Ende des Kalenderjahres der Schulung. Die Seite der Stadt zur Erlaubnis nennt noch fünf Jahre und das Formular für die frühere Erklärung über die Weiterbildung, beides ist mit dem Bürokratierückbaugesetz entfallen. Das ist eine Zusammenfassung, keine Rechtsberatung.

Nach einem Online-Seminar liegt die Bescheinigung unter Umständen nur im Konto der Teilnehmerin beim Anbieter. Verlässt sie die Firma, fehlt der Nachweis. Laden Sie die Bescheinigungen deshalb gleich herunter und legen Sie sie in der Ablage der Verwaltung ab, nicht im Tresor. Das Anbieterkonto selbst kann im persönlichen Bereich der Mitarbeiterin liegen, wenn es auf sie läuft. Bucht die Firma über ein Firmenkonto, kommt dieser Zugang in die Sammlung des Büros.

Beispiel: fünf Gemeinschaften und eine Excel-Datei per E-Mail

Ein erfundener Fall: Eine Verwaltungs-GmbH mit Geschäftsführer, zwei Objektbetreuerinnen, einer Buchhalterin mit Prokura und einem angestellten Hausmeister betreut 31 Gemeinschaften, fast alle in Häusern mit acht bis zwölf Wohnungen. Zum Jahresbeginn bestellen fünf weitere Gemeinschaften die GmbH, ihr bisheriger Verwalter gibt sein Geschäft auf. Er übergibt Ordner und Beschluss-Sammlungen, die Zugänge schickt er als Excel-Datei per E-Mail. Was gegen solche Dateien spricht, steht im Ratgeber Passwörter in Excel oder im Browser.

Schwerer wiegt etwas anderes: Die Konten bei Messdienst und Versorgern liefen auf die E-Mail-Adresse des Vorgängers. Wird ein Passwort zurückgesetzt, geht die Mail an ihn. Unser Rat für solche Übernahmen: je Gemeinschaft eine eigene Funktionsadresse statt einer Adresse für alle. Die Objektbetreuerin legt deshalb fünf Adressen an, stellt jedes Konto auf die Adresse seiner Gemeinschaft um und ändert dabei das Passwort. Wie sich mehrere Personen ein solches Postfach teilen, erklärt der Ratgeber zum gemeinsamen Postfach. Endet später ein Auftrag, stellt die GmbH nur die Konten dieser einen Gemeinschaft auf den Nachfolger um, die anderen bleiben unberührt.

Im Tresor bekommt jede Gemeinschaft eine Sammlung, die die zuständige Objektbetreuerin sieht. Der Hausmeister hat ein eigenes Konto und sieht nur die Sammlung „Technik“ mit Schließanlage und Heizungsregelung der Häuser, die er betreut. Die Zugangsdaten zu den Hausgeldkonten liegen in keiner Sammlung, Zahlungen gibt die Prokuristin über ihren eigenen Bankzugang frei (Onlinebanking für Mitarbeiter).

Eigentümer der Organisation im Tresor ist der Geschäftsführer, und für den Ernstfall hat er der Prokuristin einen Notfallzugang eingeräumt. Übernimmt sie nach der Wartezeit sein Konto, hat sie seine Eigentümerrolle: Ihr stehen sämtliche Sammlungen der Organisation offen, und sie kann wie er die Konten anderer wiederherstellen. Weil sie die Gesellschaft ohnehin vertreten darf, passt das. Wartezeit und Bestätigung vereinbaren wir mit Ihnen beim Einrichten, mehr dazu im Ratgeber zum Notfallzugriff.

Server auf Ihren Namen, Betreuung aus der Ferne

Der Tresor läuft auf einem kleinen Server, den Ihre Verwaltung bei netcup selbst mietet. Wir richten ihn per Fernwartung ein und halten ihn aktuell, lesen können wir die Einträge nicht. Namen und E-Mail-Adressen Ihrer Nutzer sehen wir, dafür schließen wir einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Wer in Sachsen die Aufsicht über den Datenschutz führt, finden Sie auf der Seite für Sachsen. Über Ihren Bestand sprechen wir gern: Das kostenlose Erstgespräch (15 Minuten) führen wir am Telefon oder im Videogespräch.

Anlaufstellen für Hausverwaltungen in Dresden

Datenschutz-Aufsicht für FirmenSächsische Datenschutz- und Transparenzbeauftragte
Polizei bei Cyberangriffen auf FirmenZentrale Ansprechstelle Cybercrime (ZAC) des LKA Sachsen
Erlaubnis nach § 34c GewOOrdnungsamt, Abt. Gewerbeangelegenheiten, Augsburger Straße 3
Prüfung zertifizierter VerwalterIHK Dresden, Langer Weg 4
Wohnungen in der Stadt313.244 (31.12.2025)
Leerstand20.291 Wohnungen, 6,5 % (2025)
Neu fertiggestellte Wohnungen616 (2025)

Passwortheld sitzt in Dresden. Im Raum Dresden kommen wir nach Absprache auch zu Ihnen, abgerechnet nach Aufwand (74,99 € je Stunde inkl. MwSt.). Nötig ist das für die Einrichtung nicht: Sie läuft per Fernwartung, das Erstgespräch am Telefon oder per Video.

Quellen: Landeshauptstadt Dresden, Kommunale Statistikstelle: Gebäude- und Wohnungsbestand; Kommunale Statistikstelle Dresden: Wohnungen nach Baujahresgruppen 2024 (PDF); Landeshauptstadt Dresden: Erlaubnis für Makler und Wohnimmobilienverwalter; IHK Dresden: Informationen zur Erlaubnis nach § 34c GewO; Gewerbeordnung, § 34c. Stand: 14.10.2026.

Passwortheld: der Firmentresor auf Ihrem eigenen Server

Sie mieten einen kleinen Server bei netcup auf den Namen Ihrer Firma. Wir richten darauf den Tresor ein, halten ihn aktuell und achten darauf, dass er erreichbar bleibt.

Wartung durch Schönfelder EDV

16,99 € pro Monat

inkl. MwSt. · fester Preis, keine Kosten pro Nutzer · 12 Monate Mindestlaufzeit, danach mit einem Monat Frist kündbar · dazu die Servermiete bei netcup ab 3,69 € im Monat

Kostenloses Erstgespräch (15 Minuten)

Nur für Unternehmer. Es gelten die AGB. Preis im Einzelnen

Im Preis sind Einrichtung, Updates und die laufende Prüfung von Erreichbarkeit und Zertifikat. Die tägliche Sicherung gibt es als Zusatzpaket für 7,99 € im Monat inkl. MwSt. Ohne Backup-Paket sichern wir den Tresor nicht. Sie sichern dann selbst, mindestens einmal wöchentlich, außerhalb des Servers. Hilfe im Alltag rechnen wir nach Aufwand ab: 74,99 € je Stunde inkl. MwSt., je angefangener Viertelstunde.

Häufige Fragen

Kann unser externer Hausmeisterdienst ein eigenes Konto im Tresor bekommen?

Ja, ohne Aufpreis, weil es keine Nutzergrenze gibt. Sie laden den Dienst ein wie einen Mitarbeiter und geben ihm nur die Sammlung frei, die er für seine Häuser braucht. Unterwegs nutzt er die kostenlosen Bitwarden® Apps auf dem Handy.

Wie geben wir einem Eigentümer einen Zugang weiter, der kein Konto im Tresor hat?

Mit einem sicheren Link. Sie bestimmen, wie lange er gilt und wie oft er abgerufen werden kann, und setzen auf Wunsch ein Kennwort, das Sie dem Eigentümer am Telefon nennen. Den Schlüssel zum Inhalt enthält nur der Link.

Wer sieht, welche Passwörter in den Sammlungen schwach oder mehrfach verwendet sind?

Die Passwort-Berichte sehen die Verantwortlichen Ihrer Verwaltung, und zwar für alle gemeinsamen Sammlungen der Organisation. Sie zeigen auch, welche Passwörter in bekannten Datenlecks aufgetaucht sind.

Was kostet der Tresor, wenn wir viele kleine Gemeinschaften betreuen?

Der Preis hängt weder an der Zahl der Objekte noch an der Zahl der Nutzer: 16,99 € im Monat inkl. MwSt. für die Wartung, Mindestlaufzeit zwölf Monate, plus Servermiete bei netcup ab 3,69 € im Monat inkl. MwSt. Sichern lässt sich der Tresor über das Backup-Paket (7,99 € im Monat inkl. MwSt.), ohne das Paket sichern wir nicht. Support berechnen wir nach Aufwand mit 74,99 € je Stunde inkl. MwSt. Buchen können nur Unternehmer.